Neue Fortbildung für ärztliche Rückenschmerztherapeuten
Rückenschmerzen zählen nach wie vor zu den häufigsten, kostenintensivsten und medizinisch ungelösten Problemen in Deutschland. 12 Prozent der Deutschen haben täglich Rückenschmerzen. 34 Prozent klagen über rezidivierende oder chronische Rückenschmerzen. Und 20 Millionen Deutsche suchen jedes Jahr wegen Rückenschmerzen einen Arzt auf.
FPZ: DEUTSCHLAND DEN RÜCKEN STÄRKEN, ein im Jahr 1993 gegründetes Unternehmen mit Sitz in Köln, und die über 160 FPZ RÜCKENZENTREN im gesamten Bundesgebiet haben seit 1993 mehr als 250 000 Rückenschmerzpatienten erfolgreich therapiert. Die medizinischen Leistungen des FPZ KONZEPTS („Integrierte Funktionelle Rückenschmerztherapie“) und die Versorgungsmodelle von „FPZ“ werden heute von vielen privaten Krankenversicherungen und gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen der GOÄ sowie auf der Rechtsgrundlage von § 43 SGB V (Ergänzende ambulante Rehabilitation) und § 140 a SGB V (Integrierte Versorgung) erstattet.
Prof. Dr. med. Siegfried Mense ist Professor für Anatomie mit zusätzlicher Habilitation in Physiologie und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem myofascialen Schmerzsyndrom. Sein Hauptarbeitsgebiet ist der Muskelschmerz, seine bekannteste Publikation das vom Springer-Verlag veröffentlichte zweibändige Fachbuch „Muscle Pain“. Für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Schmerzforschung wurde Prof. Mense unter anderem auf dem Deutschen Schmerztag 2006 mit dem Ehrenpreis des Deutschen Schmerzpreises ausgezeichnet.
„FPZ“ und Prof. Mense haben mit dem Beginn des Jahres 2012 eine umfassende Kooperation vereinbart. Diese verfolgt die Zielsetzung, das wissenschaftlich fundierte medizinische Know-How der über 2000 Hausärzte und Fachärzte, die bundesweit an den Versorgungsmodellen von „FPZ“ mitwirken, gezielt und systematisch weiterzuentwickeln.
Hierfür hat Prof. Mense das Fortbildungsprogramm „Myofasciale Schmerzen: Mechanismen und Klinische Bedeutung“ erarbeitet. Es gliedert sich in 15 aufeinander aufbauende Fortbildungseinheiten (jeweils mit Lernerfolgskontrolle), die von den teilnehmenden Ärzten in ihrer Praxis oder zu Hause als internetbasierte CME-Fortbildung absolviert werden können (die Vergabe von Fortbildungspunkten durch die zuständigen Ärztekammern ist beantragt).
Die angebotenen Informationen sollen die Basis für die Durchführung eines innovativen Therapieprogramms schaffen – einer mechanismusorientierten Therapie zur Behandlung von nicht-spezifischen Rückenschmerzen („myofasciale Rückenschmerzen“).
Ein weiteres wichtiges Anliegen ist die Aktualisierung und Auffrischung vorhandenen Wissens – insbesondere bei den älteren ärztlichen Therapeutinnen und Therapeuten, in deren universitärer Ausbildung Neuroanatomie und Schmerzmechanismen meist nur lückenhaft behandelt wurden . Die kompakten Fortbildungseinheiten geben eine Übersicht über den derzeitigen Wissensstand auf dem Gebiet des Muskelschmerzes, wobei das Schwergewicht auf die bisher bekannten Mechanismen der Entstehung, Verarbeitung, Verstärkung und Chronifizierung von Schmerzen gelegt wird. Zahlreiche Abbildungen und ein Glossar am Ende jeder Einheit erleichtern das Erlernen der komplexen Zusammenhänge.
Die Fortbildung „Myofasciale Schmerzen: Mechanismen und Klinische Bedeutung“ soll bei den teilnehmenden Ärzten und Fachärzten das Verständnis für die Grundlagen der praktischen Tätigkeit am Patienten steigern und so zu besseren Therapieerfolgen und einer stärkeren Zufriedenheit mit dem eigenen Beruf führen.
