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Forschung und Fachartikel

Die Beachtung, die das FPZ KONZEPT in medizinischer wie betriebswirtschaftlicher Hinsicht findet, verdankt es einer Vielzahl wissenschaftlicher Studien, die seine Effizienz überzeugend belegen. Zusammenfassungen und Dokumentationen der entsprechenden Beiträge aus Forschung und Presse finden Sie hier.

Gegenwärtig wird in Kooperation mit der BARMER GEK eine Veröffentlichung zur Genderforschung in der IVR erstellt. In der umfangreichen Studie (N = 26 770) wird die Auswirkung des Geschlechts auf die medizinische Versorgung untersucht, indem wechselseitig zwischen Arzt und Rückenschmerzpatient geschlechterspezifische Unterschiede betrachtet werden. Die genaue Kenntnis über den Einfluss des Geschlechts auf die Behandlung und damit auf die Patientenversorgung ist von großer medizinischer Bedeutung und könnte eine Basis für die individuelle und optimale Anpassung der Schmerztherapie des Patienten in der IVR darstellen.

Analysegestützte Medizinische Trainingstherapie

Analysegestützte Medizinische Trainingstherapie


Dr. Achim Denner definiert in diesem Übersichtsartikel die methodischen Merkmale des FPZ KONZEPTS.

Das FPZ Konzept dient demnach zur Quantifizierung und Optimierung der wirbelsäulenstabilisierenden Muskulatur und beinhaltet:

  • eine standardisierte biomechanische Funktionsanalyse der Wirbelsäule,
  • alters- und geschlechtsspezifische Referenzdaten,
  • 10-12-wöchige standardisierte Aufbauprogramme zur ambulanten Rekonditionierung von Rückenschmerzpatienten,
  • ein langfristig orientiertes weiterführendes Trainingsprogramm,
  • eine multidimensionale EDV-gestützte Erfolgsanalyse sowie
  • ein interdisziplinär erarbeitetes Qualitätssicherungskonzept.


Dekonditionierte Rückenschmerzpatienten können mit dem FPZ Konzept innerhalb von 3 bis 6 Monaten vollständig rekonditioniert werden. Bei 93,5% der Patienten resultiert die Therapieteilnahme in einer positiven Veränderung des Beschwerdebilds. 

Lesen Sie den Fachartikel aus "Orthopädische Praxis 35, 11/1999"

Reduktion von diagnosespezifischer Arbeitsunfähigkeit

Reduktion von diagnosespezifischer Arbeitsunfähigkeit


In einer kontrollierten Studie mit 89 Ladearbeitern des Frankfurter Flughafens wurden insbesondere die wirtschaftlichen Effekte des FPZ KONZEPTS quantifiziert (Therapiezeitraum: 1 Jahr). Personenbezogene EDV-Daten der AOK Hessen ermöglichten dabei präzise Wirtschaftlichkeitsanalysen.

Durch die Teilnahme am FPZ KONZEPT konnte die Arbeitsunfähigkeit signifikant um 7,3 Tage pro Arbeiter gesenkt werden. Darüber hinaus verbesserten sich alle gemessenen Kraftwerte, die Leistungsfähigkeit der Rückenmuskulatur sowie einige der Mobilitätsparameter statistisch signifikant.

Diese Studie führte zu der zweifelsfreien Erkenntnis, dass das Training der wirbelsäulenstabilisierenden Muskulatur nach dem FPZ KONZEPT zu einer erheblichen Reduktion rückenschmerzbedingter Arbeitsausfalltage führt.

Lesen Sie den Fachartikel aus "Arbeitsmedizin • Sozialmedizin • Umweltmedizin 36, 8/2001"

Die Bedeutung des FPZ KONZEPTS für die aktive orthopädische Schmerztherapie

Die Bedeutung des FPZ KONZEPTS für die aktive orthopädische Schmerztherapie


In diesem Übersichtsartikel nehmen Dr. Achim Denner und die beiden Fachärzte für Orthopädie Dr. med. Hans-Georg Pape und Dr. med. Hermann Uhlig eine präzise Positionierung des FPZ KONZEPTS vor.

Das FPZ KONZEPT ist danach ein interdisziplinäres risikofaktorenbasiertes Evidence-based-Medicine-Konzept zur Behandlung von Rückenschmerzpatienten mit fortgeschrittener Dekonditionierung der wirbelsäulenstabilisierenden Muskulatur. Hauptziel ist die Prävention der Chronifizierung des Krankheitsbildes.

Die FPZ Diagnostik ermöglicht die Quantifizierung der Dekonditionierung und die genaue Bestimmung des muskulären Therapiebedarfs im Rahmen der aktiven orthopädischen Schmerztherapie.

Das FPZ KONZEPT ist die Trainingstherapie mit der geringsten Drop-out-Rate aus medizinischen Gründen ( 5 Prozent) und der höchsten Patientenzufriedenheit (87-90 Prozent).

Lesen Sie den Fachartikel aus "Orthopädische Praxis 37, 10/2001"

Muskuläre Dekonditionierung

Muskuläre Dekonditionierung


Dr. Frank Schifferdecker-Hoch, Dr. Wulfram Harter (früherer wissenschaftlicher Mitarbeiter von FPZ), Dr. Achim Denner und Dr. med. Hermann Uhlig charakterisieren und quantifizieren in dieser Arbeit die Dekonditionierung von Rückenschmerzpatienten anhand der Messdaten von 34.941 Männern und Frauen.

Die Studie ermittelte bei 49,5% der männlichen und bei 56,6% der weiblichen Patienten eine muskuläre Dekonditionierung schweren Grades (Dekonditionierungsstadium III oder IV).

Darüber hinaus ergab sich die Erkenntnis, dass sich mit zunehmendem Grad der Dekonditionierung auch subjektive Parameter wie "Schmerzintensität", "Wohlbefinden" und "Lebensqualität" verschlechtern und das Risiko für Rückenschmerzen signifikant steigt.

Lesen Sie den Fachartikel aus "Orthopädische Praxis 39, 10/2003"

Verhaltenstypisierung als Assessmentinstrument

Verhaltenstypisierung als Assessmentinstrument


In einer multizentrischen Studie wurde bei 22.845 Rückenschmerzpatienten das "Angst-Vermeidungsverhalten" sowie das Ausmaß der funktionellen Defizite erfasst.

Mit Hilfe eines Vektorenmodells wurden dabei die vier Faktoren des Fear-Avoidance-Beliefs-Questionnaire (FABQ) nach WADDELL zu einem Parameter der individuellen kognitiv-behavioralen Gesamtbeeinträchtigung entwickelt. Anhand dieses Faktors konnten die unterschiedlichen Häufigkeiten der Dekonditionierung der wirbelsäulenstabilisierenden Muskulatur untersucht werden.

Die Studie führte zu der Erkenntnis, dass die Häufigkeiten der muskulären Dekonditionierung bei vorgegebener kognitiv-behavioraler Beeinträchtigung die Progression des Risikos einer zu erwartenden funktionellen Beeinträchtigung von Patienten signifikant beschreiben.

Durch die Selbstbeurteilung des Patienten im FABQ kann somit die individuelle Beeinträchtigung diagnoseunterstützend beurteilt werden und zur Abschätzung des funktionellen Risikos herangezogen sowie zur Therapiesteuerung eingesetzt werden.

Lesen Sie den Fachartikel aus "Orthopädische Praxis 39, 12/2003"

Risikofaktorenbasierte Trainingstherapie

Risikofaktorenbasierte Trainingstherapie


Dr. Wulfram Harter, ein früherer wissenschaftlicher Mitarbeiter von FPZ, und Kollegen evaluierten die Daten von 14.703 Rückenschmerzpatienten im Alter von durchschnittlich 45 Jahren vor und nach Absolvierung von 24 Therapieeinheiten FPZ KONZEPT.

Die Autoren fanden dabei heraus, dass die angstbesetzten Kognitionen der Patienten vor Therapiebeginn einen entscheidenden Prädiktor für den Erfolg der Trainingstherapie darstellen.

Das FPZ KONZEPT scheint darüber hinaus durch die regelmäßige körperliche „Konfrontation“ des Patienten wie eine Art „psychologischer Trigger“ zu wirken und dadurch über- oder unterdurchschnittliche Kognitionen und deren Veränderung zu regulieren.

Lesen Sie den Fachartikel aus "Zeitschrift für Orthopädie 141, 10/2004"

Therapie nach endoskopischer Lendenwirbelsäulenchirurgie

Therapie nach endoskopischer Lendenwirbelsäulenchirurgie


Dr. med. Rudolf Morgenstern, orthopädischer Chirurg aus Barcelona, hat bei 144 von ihm operierten Rückenpatienten zwei verschiedene Rehabilitationsmethoden untersucht: klassische Rehabilitation (Elektrotherapie, isometrische und propriozeptive Übungen) und Rehabilitation mit dem FPZ KONZEPT.

Dr. Morgenstern fand dabei heraus:

  • Das FPZ KONZEPT ist der klassischen Rehabilitation signifikant überlegen.
  • 93% der Patienten, die mit dem FPZ KONZEPT rehabilitiert wurden, zeigten gute bis hervorragende Therapieergebnisse.
  • Das FPZ KONZEPT ermöglicht eine bessere und objektivere Kontrolle während der Rehabilitation
  • Die Bewegung der Bandscheibe und das spezifische Training der Wirbelsäulenmuskulatur mit dem FPZ KONZEPT beschleunigen die Rückkehr zur normalen körperlichen Aktivität ohne Einnahme von Medikamenten.

Lesen Sie den Fachartikel aus "Orthopädische Praxis 41, 12/2005"

Neue Erkenntnisse zur Wirtschaftlichkeit und Qualität in der Versorgung von Rückenschmerzpatienten

Neue Erkenntnisse zur Wirtschaftlichkeit und Qualität in der Versorgung von Rückenschmerzpatienten


94 GOTHAER-Versicherte mit Rückenproblemen absolvierten das Aufbauprogramm nach FPZ KONZEPT mit 24 Therapieeinheiten. 205 GOTHAER-Versicherte mit Rückenproblemen bildeten eine Kontrollgruppe, die nicht am FPZ KONZEPT teilnahm. Beide Probandengruppen wurden über einen Zeitraum von 4 Jahren hinweg evaluiert.

Die Teilnahme am FPZ Aufbauprogramm führte dabei zu einer durchschnittlichen Einsparung in Höhe von 5.842,44 EUR pro Versichertem. Unter Berücksichtigung der Programmkosten konnte die GOTHAER Krankenversicherung dadurch pro in das FPZ KONZEPT investiertem Euro eine Einsparung in Höhe von 4,70 EUR realisieren.

Das FPZ KONZEPT zeichnet sich offensichtlich durch eine äußerst positive Kosten-Nutzen-Relation für Kostenträger aus.

(Autoren: Tobias DASCHNER und Frank Tschubar in MANUELLE MEDIZIN 44/2006)

Syntegrierte Versorgung

Syntegrierte Versorgung


Durch die Neuausrichtung der Finanzierung im Gesundheitswesen geraten traditionelle (intra- bzw. intersektorale) Wettbewerbsansätze zwischen den Sektoren zunehmend in den Hintergrund. Einen neuen Lösungsansatz beinhaltet das Modell der „Syntegrierten Versorgung“.

Lesen Sie den Presseartikel über die "Syntegrierte Versorgung" aus dem "Handbuch Integrierte Versorgung" (09/2010)

FPZ: DEUTSCHLAND DEN RÜCKEN STÄRKEN hilft Unternehmen und spart Kosten

FPZ: DEUTSCHLAND DEN RÜCKEN STÄRKEN hilft Unternehmen und spart Kosten


Am 15.10.2010 ist in der Financial Times Deutschland eine Sonderbeilage zum Thema "Wirbelsäule und Rücken" erschienen. Dort ist ein Bericht über FPZ: DEUTSCHLAND DEN RÜCKEN STÄRKEN platziert worden, der den Ansatz, das Modell und die Möglichkeiten des FPZ KONZEPTS erklärt und vorstellt.

Lesen Sie den Presseartikel aus "Financial Times Deutschland vom 15.10.2010"

Deutschland den Rücken stärken

Deutschland den Rücken stärken


In der Oper, im Gasthaus: Beobachten Sie, wie die Gäste nach stundenlangem Sitzen aufstehen ... – stöhn! Vielen sieht man die Mühe an, manche greifen sich an den unteren Rücken, dortwo jetzt gerade die Lendenwirbel ächzen. Was glauben Sie, wie viele Menschen über Rückenschmerzen klagen? Man schätzt heute, dass es in Deutschland 20 Millionen sind. Gehören vielleicht auch Sie dazu?

Lesen Sie dazu diesen Interessanten Artikel

IT-basiertes Management integrieter Versorgungsnetzwerke

IT-basiertes Management integrieter Versorgungsnetzwerke

"IT-basiertes Management integrierter Versorgungsnetzwerke" lautet der Titel dieses Fachbuchs über das deutsche Gesundheitswesen und seine aktuellen Herausforderungen. Durch den demographischen Wandel und das steigende Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung kommt es zu einer erhöhten Nachfrage an medizinischen Dienstleistungen und automatisch zu höheren Kosten.

Dr. Frank Schifferdecker-Hoch hat in dieser Publikation einen Fachartikel über die "Syntegrierte Versorgung" verfasst – eine Abhandlung über den transsektoralen Wettbewerb, die Strukturierung der medizinischen Behandlungswege innerhalb der Sektoren und die Koordination der Übergabe des Patienten. Die "Syntegrierte Versorgung" ist ein strategisches Wettbewerbsinstrument, mit dem es gelingt, chronische Erkrankungen medizinisch und wirtschaftlich in den Griff zu bekommen.

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