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Unsere Vertragsärzte

Kompetenz gegen Rückenschmerzen

Eine wirksame Versorgung der Rückenschmerzen muss schnell, gut abgestimmt und individuell sein. Dazu gehört auch eine hervorragende ärztliche Betreuung.

Speziell ausgebildete Hausärzte, Fachärzte und Schmerzspezialisten arbeiten Hand in Hand mit den FPZ Rückenzentren um effektiv und nachhaltig gegen Ihre Rückenschmerzen vorzugehen.

Bevor Sie mit der FPZ Therapie beginnen ist eine ärztliche Untersuchung daher unbedingt notwendig.

Damit Sie schnell den Arzt in Ihrer Nähe finden, haben wir für Sie nachfolgend eine Übersicht aller teilnehmenden Ärzte* sortiert nach Postleitzahlen bereit gestellt.

Natürlich können Sie die Liste auch hier herunterladen:

Ärzteliste zum Download

* Ärzte, die Versicherte der BARMER GEK, AXA und Central versorgen, sind entsprechend gekennzeichnet.

(Stand: 12.05.2016)

Eigenverantwortung kann erlernt werden - Dr. Conrad im Interview

Eigenverantwortung kann erlernt werden - Dr. Conrad im Interview

Oftmals müssen Patienten besser darüber aufgeklärt werden, wo ihre eigenen Verantwortlichkeiten in Bezug auf Ihre Gesundheit liegen. Herr Dr. Conrad aus Rheinstetten erläutert im Gespräch diesen Aspekt und gibt Einblicke in die Entwicklung der deutschen Rückenschmerzen über die letzten Jahre.

 

 Dr. Conrad, wir sind kürzlich auf ein interessantes Zitat im Buch „Menschen in Bewegung“[1] gestoßen: „FPZ ist die einzige Diagnostik und Therapie bei der die gesamte Aktivität vom Patienten ausgeht.“ Wie wichtig schätzen Sie diese Eigenverantwortung in Bezug auf den Therapieerfolg ein?

Wir befinden uns in einer Zeit, in der der Patient wahrscheinlich in vielen Fällen erstmal erlernen muss, was er selbst machen kann, um speziell auf seine Gesundheit und sein Wohlbefinden einen positiven Einfluss zu haben. Therapieformen wie die FPZ Therapie sind begleitet durch einen Therapeuten und sind jeweils individuell auf den bestimmten Patienten ausgelegt – dies reicht allerdings nicht, sondern verlangt zusätzlich ein Engagement seitens des Patienten. Denn nur, wenn dieser auch im Anschluss an die Therapie diszipliniert und eigenverantwortlich weitermacht, kann sich ein langfristiger Erfolg einstellen.

Letztendlich muss der Patient erlernen und verstehen, was genau er machen kann. Sei es in Form von weiterführenden Übungen oder auch, die Therapie überhaupt erst anzutreten. Natürlich spielen Faktoren wie Alter und Beruf eine wesentliche Rolle, da sie einen unmittelbaren Einfluss auf die körperliche Verfassung haben. Es ist aber nichtsdestotrotz essentiell wichtig, dass Patienten verstehen, dass Sie selbst verantwortlich für ihr gesundheitliches Wohlbefinden sind. Denn ohne eine gewisse Eigenverantwortung geht nur sehr wenig. Leider verstehen das aber immer noch zu wenige Patienten.

 

Als Arzt findet man immer öfter Patienten in seiner Praxis, die bereits eine Eigendiagnose erstellt haben. Wenn Sie sich dann tatsächlich selbst nochmal ein Bild gemacht haben, für welche Patienten sehen sie einen besonderen Mehrwert in der FPZ Therapie?

Als relativ neuer Partner im FPZ Netzwerk, der erst seit ca. einem Jahr dabei ist, halte ich die Therapie für die meisten Patienten sinnvoll, die Probleme mit der Wirbelsäule haben. Speziell die FPZ Eingangsanalyse ist ein hilfreiches Diagnosetool, das sich speziell dazu eignet, sich einen Überblick des eigentlichen, oftmals muskulären, Problems zu verschaffen.

Von den Rückenschmerzpatienten in meiner Praxis haben bestimmt ca. 80% muskuläre Probleme, die den Schmerz verursachen. Sei es bei körperlich besonders anspruchsvollen Berufen oder auch in Jobs, bei denen man lang am PC sitzt – der Schulter-Nacken-Bereich wird konstant stark beansprucht. Hier hilft die FPZ Eingangsanalyse zur Überprüfung speziell muskulärer Insuffizienzen. Diese können beispielsweise mit klassischen Verfahren wie Röntgen oder einem CT nicht erfasst werden.

Eine interessante Entwicklung der letzten Jahre wie ich finde ist auch, dass immer mehr Jugendliche unter Rücken- und Nackenschmerzen leiden. Durch Handy & Co. nehmen viele schon in jungen Jahren oft viele Stunden am Tag eine ungünstige Haltung ein, die sich langfristig negativ auf Nacken und Rücken auswirken kann.

Ein weiterer Aspekt, bei dem die Eigenverantwortung eine große Rolle spielt. Einfach mal das Gerät zur Seite legen.

 

 

 


[1] Harter W.H., Schifferdecker-Hoch F., Brunner H.E., Denner A. (Hrsg.): Menschen in Bewegung. Multidimensionale Neuausrichtung in der Behandlung chronischer Rückenschmerzen. Deutscher Ärzte Verlag Köln (2005).

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