Diagnose Arthrose.

Der beste Weg gegen Hüft- und Knieschmerzen ist Bewegung – als Prävention und Therapie.

Arthrose zählt zu den Volkskrankheiten – und ist leider keine Frage des Alters. Übergewicht, zu wenig oder gar keine Bewegung, ungünstige Ernährungsgewohnheiten sowie längere Fehl- oder Überbelastung: all das kann zu Arthrose in Gelenken führen. Treten Schmerzen in Gelenken wie Knie oder Hüfte auf, liegt oft der Gedanke an Arthrose nah – und an eine Operation des betroffenen Gelenks.

Denn gerade in Deutschland werden sehr viele Menschen bei Arthrose operiert. Viele davon: unnötig. Denn durch gezielte Bewegung lässt sich eine Operation am Gelenk nachweislich verhindern. Eine OP sollte deshalb nur eine Option sein – und immer die letzte aller Möglichkeiten.

Bewegung hilft und ermöglicht mehr gesunde Lebensjahre.

Zur Operation am Gelenk muss es gar nicht erst kommen. Denn durch Bewegung können Sie Arthrose vorbeugen – oder Beschwerden gezielt therapieren. Für mehr gesunde Lebensjahre – das ist auch unser Ziel für Sie bei FPZ.

Jetzt Arthrose vorbeugen!
Jetzt Arthrose behandeln!

Was ist das eigentlich - Arthrose?

Jedes Gelenk besteht aus zwei Knochen, die beweglich miteinander verbunden sind. Zwischen den Knochen liegt ein Spalt. An den Knochen: der Knorpel, eine Art Schutzschicht.

Bei einem arthrosefreien Gelenk bildet die Knorpelschicht einen Schutz zwischen Knochen und Gelenkpfanne, damit diese nicht aneinander reiben. Der Knorpel funktioniert zudem als eine Art Stoßdämpfer, der die Belastung gleichmäßig auf das gesamte Gelenk verteilt. Bei einer Arthrose ist diese Knorpelschicht abgenutzt.

Dies kann zu Schmerzen führen, was viele Erkrankte dazu veranlasst, das betroffene Gelenk nicht mehr zu belasten. Doch das ist genau der falsche Weg.
 

Grundsätzlich kann Arthrose an jedem Gelenk des menschlichen Körpers entstehen, die häufigsten Formen sind aber die Arthrose im Kniegelenk (Gonarthrose) und im Hüftgelenk (Coxarthrose), da in diesen Gelenken die Belastung am größten ist.

Stellen Sie sich Ihre Knorpel im Gelenk am besten wie Kissen vor. Diese Kissen fangen Stöße ab und verhindern, dass die Knochen aneinander reiben. Wird ein Kissen, also ein Knorpel, dünner oder ist beschädigt, sprechen wir von Arthrose.

Arthrose verläuft über mehrere Stadien – beginnend bei rauer oder ausgedünnter Knorpelschicht bis hin zu „Knochen reibt an Knochen“.

Je nach Stadium löst Arthrose weniger oder mehr Beschwerden im Gelenk aus – meist bei Belastungen wie Sport, Spazierengehen oder Treppensteigen. Später dann auch in Ruhephasen – wie nach dem Aufstehen oder langem Sitzen.

Arthrose wird in primäre und sekundäre Arthrose unterschieden – je nachdem ob gar kein eindeutiger Grund vorliegt oder Arthrose infolge bestimmter Risikofaktoren entstanden ist.

Behandlung von Arthrose.

Bewegung – vor und bei Arthrose.

Bewegung kann dafür sorgen, dass der Knorpelabbau im Gelenk vorgebeugt oder zumindest verlangsamt wird. Denn wenn wir uns bewegen, produzieren unsere Gelenke eine Schmiersubstanz, die Belastungen dämpft und gleichzeitig die Beweglichkeit des Gelenks fördert.

So beugt Bewegung der Arthrose vor. Zusätzlich ist Bewegung effektiv gegen Beschwerden, die durch das dünner werdende „Kissen in den Gelenken“ entstehen. Also bei Verschleiß oder Schäden am Knorpel.

Bewegung versorgt und stabilisiert Gelenke und stärkt den Knorpel.

Noch etwas ist wichtig: Durch Bewegung erhalten Ihre Knorpel erst wichtige Nährstoffe. Darüber hinaus stärkt Bewegung auch die Muskulatur um das Gelenk, stabilisiert und entlastet Ihr Gelenk.

Bewegung – Herzstück von FPZ GelenkFit & FPZ HüfteKnieTherapie.

Bewegung ist nachweislich der beste Weg, sowohl gegen akute Arthrose als auch zur Vorbeugung – ob in Knie, Hüfte oder anderen Gelenken. Deshalb bildet Bewegung auch das Herzstück unserer Programme – der Präventionskurs FPZ GelenkFit und unsere Arthrosetherapie FPZ HüfteKnieTherapie bei Kniearthrose oder Hüftarthrose.

Fakten zu Arthrose. Auf einen Blick.

  • Arthrose kann jeden treffen
  • Ursachen sind unterschiedlich
  • Schmerzen oder Beschwerden sind individuell
  • Gezielte Bewegung hilft sowohl zur Prävention als auch zur Therapie, weil sie das Gelenk mit Nährstoffen versorgt, stabilisiert sowie die Muskulatur stärkt
  • Die Erfolgsquote von FPZ: Schmerzen durch Arthrose werden um 30-40% verringert. Zudem übertreffen die Teilnehmer in mehr als 50% der Fälle ihre selbst gesetzten Ziele.

Wann Arthrose operieren? 

Wann brauche ich ein neues Gelenk?

Bei Arthrose zu operieren, ist immer die letzte aller Maßnahmen – so denken wir bei FPZ. Wenn alle anderen Behandlungen oder Therapien keinen Erfolg gebracht haben und Sie weiterhin starke Schmerzen haben – dann kommt die OP ins Gespräch. Denn ein neues Gelenk an Knie oder Hüfte bringt eventuell andere Probleme mit sich – abgesehen vom allgemeinen Risiko einer Operation.

Arthrose ohne Operation: FPZ erzielt 40% Erfolgsquote.

Operationen bei Arthrose an Hüfte und Knie zählen in Deutschland heute zu den Standard-Operationen. Entsprechend viele OPs werden durchgeführt – oftmals trotz ihrer Vermeidbarkeit.

Die bessere Nachricht lautet: Eine Bewegungstherapie bietet enorme Chancen auf Erleichterung. Unsere Erfolgsquote zeigt: die Patienten des FPZ können ihre Schmerzen um 30-40% verringern. 50% der Teilnehmer übertreffen sogar ihre selbst gesetzten Ziele.

Genau dafür haben wir unser 12-wöchiges Programm entwickelt, das Ihnen mehr gesunde Lebensjahre ermöglicht.

Unser Ziel lautet: Bis zum Jahr 2025 wollen wir unseren Patienten mehr als 500.000 zusätzliche gesunde Lebensjahre ermöglichen.

Jetzt Arthrose vorbeugen!
Jetzt Arthrose behandeln!

Arthrose ohne Schmerzen?

Nur am Anfang …

Arthrose beginnt oft ohne Schmerzen. Gerade zu Anfang gibt es oft nur wenig Beschwerden. Arthrose entwickelt sich, die Schmerzen nehmen mit der Zeit zu. Deshalb ist eine frühzeitige Diagnose oder Abklärung auch so wichtig. Denn je früher Sie Arthrose behandeln oder vorbeugen, desto besser.

Fachleute unterscheiden vier Stadien von Arthrose:

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Stadium 1 - Knorpel hat sich verändert

Betroffene bemerken Arthrose in diesem Stadium meist noch gar nicht. Eventuell empfinden sie ein leichtes Reiben im Gelenk – aber keine oder nur sehr wenige Beschwerden. Im Röntgenbild ist die Arthrose jedoch schon nachweisbar und zeigt: Der Knorpel verändert sich und beginnt auszudünnen.

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Stadium 2 - Knorpel ist aufgerauht

In diesem Stadium nehmen viele Betroffene zum ersten Mal Schmerzen im Gelenk wahr, vor allem bei Bewegung und Belastung. Denn der Knorpel ist jetzt schon aufgeraut und kann den Druck schlechter verteilen. Die Gelenkinnenhaut kann zudem gereizt sein. Auch das führt zu Beschwerden und Schmerzen.

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Stadium 3 - Knorpel ist ausgedünnt

Es kommt in der Regel zu starken Schmerzen und anderen Beschwerden. Denn der Knorpel ist schon stark beschädigt, deutlich dünner und der Gelenkspalt zwischen den Knochen verkleinert. All das belastet natürlich die Knochen. Die Folge sind oft knöcherne Auswüchse, die die Beweglichkeit des Gelenks einschränken und Entzündungen auslösen.

4

Stadium 4 - Knorpel ist verschwunden

In diesem Stadium schränkt Arthrose das Leben, die Selbständigkeit und Aktivitäten sehr deutlich ein: im Alltag, im Beruf, im Zusammensein mit anderen. Die Lebensqualität sinkt. Der Knorpel ist fast vollständig verschwunden, der Gelenkspalt komplett aufgehoben: Jetzt reiben die Knochen direkt aneinander. Noch mehr knöcherne Auswüchse sind die Folge.

Was tun bei Schmerzen?

Das Schmerz ABC von FPZ.

Arthrose kann heftige Schmerzen auslösen – umso wichtiger, dass Sie wissen, wie Sie mit solchen Schmerzen umgehen. Unser Onlinekurs FPZ Schmerz ABC – entweder im Rahmen Ihrer Therapie oder auch als einzeln buchbarer Kurs – hilft Ihnen da weiter: mit Infos rund um den Schmerz sowie Strategien und Lösungen.

Arthrose im Überblick.

Gut zu wissen.

Oft entsteht Arthrose aufgrund von Überlastung oder ungewohnten Belastungen eines Gelenks, ungünstige Körperhaltung, Übergewicht, Bewegungsmangel oder Krankheiten wie Rheuma. Es gibt auch Fälle, bei denen kein Grund erkennbar ist.
Arthrose kann jeden treffen – von jung bis alt. Denn die Ursachen für Arthrose wie Verletzungen, Überbelastung, Hochleistungssport oder Bewegungsmangel kommen in allen Altersklassen vor.
Im Kniegelenk, Hüftgelenk und in Fingergelenken tritt Arthrose am häufigsten auf. Generell kann Arthrose an jedem Gelenk auftreten und Beschwerden verursachen.
Typische Beschwerden sind Schmerzen am Gelenk, Schwellungen, Belastungsschmerzen, Gefühl der Steifheit und später dann deutliche Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit des Gelenks. Wie so oft können diese Symptome aber auch andere Ursachen als Arthrose haben. Lassen Sie also die Symptome vom Arzt sicher abklären.
Bewegung! Das ist immer gut für viele gesunde Lebensjahre – und auch gegen Arthrose. Vor allem gezielte Muskelkräftigung ist empfehlenswert. Ganz bequem geht das mit dem zertifizierten Online Präventionskurs FPZ GelenkFit gegen Arthrose.
Durch richtige Bewegung, Ernährungsumstellung auf u.a. viel Gemüse, wenig Fleisch und Zucker. Dadurch reduzieren Sie auch automatisch Ihr Gewicht – ein wichtiger Faktor bei Arthrose und gut für Ihre Gelenke.
Genaue Diagnose Ihrer Arthrose sowie Ursachen beim Arzt abklären.
Bewegen, auch wenn’s weh tut. Ja, richtig: Belasten Sie Ihr Gelenk weiter. Eine natürliche Reaktion auf Schmerzen ist: stillhalten, nicht mehr bewegen, schonen. Bei Arthrose ist das jedoch genau das Falsche. Bitte lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Therapeuten beraten, welches Training, wie oft für Sie und Ihre Arthrose ratsam ist.
Gezieltes Muskeltraining, besonders am betroffenen Gelenk – wir helfen Ihnen dabei, in einem unserer FPZ Therapiezentren.
Gewicht reduzieren sowie Ernährung optimieren.
Ein angepasstes Training kann den Verlauf der Arthrose abmildern, ihr Fortschreiten verlangsamen und Schmerzen lindern. Grundsätzlich ist wichtig, dass Ihnen der Sport Spaß macht, denn dann bleiben Sie auch dabei. Und darum geht es. Nur regelmäßiges Training kann Muskeln sowohl aufbauen als auch erhalten – und so Stabilität schaffen für Ihre Gelenke. Als Sport und Bewegungseinheiten eignen sich rhythmische, stauchungs- und stoßfreie Bewegungen ohne Extrembewegung oder Extrembelastung – zum Beispiel Aquajogging oder Wassergymnastik, Fahrradfahren, Nordic Walking, Schwimmen oder Yoga.

Therapiezentren in Ihrer Nähe.

Der kürzeste Weg zur besten Behandlung.

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