Osteoporose.

Mit Bewegung dem Knochenschwund entgegenwirken.

Osteoporose, der sogenannte Knochenschwund, ist eine Erkrankung des Skeletts, also der Knochen. Die Knochen verlieren dabei an Festigkeit und werden dadurch anfälliger für Brüche. Jeder, egal ob Männer oder Frauen, kann Osteoporose bekommen. Es ist jedoch eine Erkrankung, die mit zunehmendem Alter wahrscheinlicher wird und bestimmte Risikogruppen eher betrifft.

Bei Frauen wird eine Osteoporose als Folge der Menopause (Wechseljahre) wahrscheinlicher. Bei Männern besteht ab einem Alter von 60 Jahren die erhöhte Gefahr einer Osteoporose. Natürliche Alterseffekte werden dabei von hormonellen Veränderungen begleitet.

Oftmals bleibt der Knochenschwund lange Zeit unbemerkt, da es keine Vorboten wie z.B. Schmerzen gibt. Die Erkrankung schreitet schleichend voran und bleibt lange symptomlos. Meist wird eine Osteoporose erst erkannt, wenn es durch leichteste Belastungen zu Brüchen kommt. Die zuerst betroffenen Stellen sind meist der Oberschenkelhals oder die Wirbelkörper.

Jetzt Osteoporose vorbeugen!
Jetzt Osteoporose behandeln!

Risikofaktoren.

Für Osteoporose.

Grundsätzlich gilt, dass ein gesunder Lebensstil dem Fortschreiten des Knochenabbaus vorbeugen kann. Als Risikofaktoren wiederum gelten:

  • Tabak- und Alkoholkonsum
  • Bewegungsmangel
  • Chronische Erkrankungen (Diabetes mellitus, Schilddrüsenerkrankungen)
  • Mangelndes Tageslicht
  • Süßgetränke
  • Unausgewogene Ernährung
  • Verschiedene Medikamente
  • Genetische Disposition bei einer Erkrankung der Eltern

Laut Information des Robert-Koch-Instituts bekommen 11,9% aller Menschen in Deutschland irgendwann in ihrem Leben Osteoporose. Frauen sind dabei häufiger betroffen als Männer.

Da Bewegungsmangel zu den Risikofaktoren zählt, erschwert die Schonzeit nach einem Bruch den Zustand noch weiter. Eine Vermeidung von Osteoporose-Risikofaktoren ist daher sehr wichtig.

Vorbeugen.

Für starke Knochen.

Eine effektive Prävention von Osteoporose gelingt durch das Minimieren der Risikofaktoren (Verzicht auf Tabak und Alkohol, viel frische Luft, Sonnenlicht, ausgewogene Ernährung) und gezielte Kräftigung.

Durch Bewegung und gezieltes Muskeltraining werden körpereigene Prozesse angeregt - dazu gehört auch das Knochenwachstum. Knochen sind feste, aber flexible Strukturen. Damit sind sie im gesunden Zustand sehr gut geeignet, den Körper zu tragen. Werden Knochen aber nicht entsprechend genutzt beziehungsweise belastet, in etwa nach einer Verletzung, einem Bruch oder durch eine bewegungsarme Lebensführung, werden diese nach und nach abgebaut und sind so weniger belastbar.

Zur Vorbeugung von Knochenschwund ist eine gewisse Belastung der Knochenstrukturen notwendig, die durch Bewegung und gezieltes Training erreicht werden kann. So wird der Knochenstoffwechsel angeregt und eine verbesserte Knochenstruktur erreicht.

Es sind damit die gleichen Zusammenhänge, die auch für die Muskulatur gelten.

Jetzt Osteoporose vorbeugen!
Jetzt Osteoporose behandeln!